Es war einmal..

So fangen doch die besten Geschichten an. Die unbeschwerten, die glücklichen, die abenteuerreichen. So soll auch diese anfangen, in der Hoffnung, dass die Geschichte gut endet.

Also.

Es war einmal, vor nicht ganz so langer Zeit,

als ich mich entschied, nach meinem Abi ein Auslandsjahr zu machen. Also begab ich mich auf die Suche, wie ich dieses Jahr gestalten könnte, wollte über alle Möglichkeiten Bescheid wissen.
Nachdem ich mich über diese 5000 Möglichkeiten informiert habe, entschied ich mich dafür, einen Freiwilligendienst zu machen.
Diese Entscheidung fiel mir eigentlich recht leicht – ich wollte nach meinem Abi etwas sinnvolles, nützliches und praktisches machen. Ich hab so viel geredet über Rassismus und Diskriminerungen, über Ungerechtigkeiten in der Welt und über Hilfsprojekte. Ich möchte endlich selbst dabei sein, alles mal selbst erleben, anstatt nur drüber zu reden. Ein Jahr lang vor Ort alles mitbekommen und meinen Horizont erweitern – raus aus meiner comfort zone und hinein ins Unbekannte.
Soweit der Plan.

Also informierte ich mich auf weiteren 5000 Internetseiten. Seit dieser Zeit habe ich einen unglaublichen Hass auf staatliche Internetseiten entwickelt – die Seiten sind größtenteils weder ansprechend gestaltet noch irgendwie logisch und haben mich eher noch mehr verwirrt, als mir zu helfen.
Nun, dann wurde die weltwärts-Einsatzplatzsuche mein zweites Zuhause und zu Hochzeiten hatte ich über 120 Tabs auf meinem Laptop offen.Ich suchte (und fand) passende Einsatzplätze und Organisationen. Im Endeffekt habe ich mich für eine Bewerbung bei: AFS, ASF, Brot für die Welt, kurwe wustrow, dem ICJA und bei kulturweit (zwar nicht das weltwärts-Programm, aber trotzdem sehr cool.) entschieden.

Kurze Worte zum weltwärts-Programm (für die, die zu faul sind, Google zu benutzen):

  • gefördert vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung
  • für Leute von 18-28
  • Projektdauer: 6-24 Monate
  • Ziel: Interkulturelles Lernen

Zudem bekommen alle Entsendeorganisationen recht strenge Richtlininen, was die Gewährung der Sicherheit der Freiwilligen und die Qualitätssicherung der Einsatzplätze angeht.

Nun, zurück zu meiner Bewerbungsphase.

Diverse, kleinerer Zeitmanagementschwierigkeiten und einen plötzlichen, unvorhergesehenen Anstieg der schulisch zu erbringenden Leistungen (Ende der Sommerferien) führten dazu, dass ich nicht dazu kam, jede Bewerbung rechtzeitig abzuschicken (oder überhaupt zu schreiben), weswegen ich mich bisher nur bei 2 Organisationen beworben habe, bei AFS und bei Brot für die Welt.

Und die Moral von der Geschicht‘ – Willst du dich bewerben, zögere nicht. (Oder denk, du hättest noch super viel Zeit. Hast du nämlich nicht.)

Jetzt bleibt es für mich nur noch zu warten, auf die Einladungen für die Auswahlwochenenden und darauf, wie die Geschichte weitergeht.

 

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